Zwei völlig unterschiedliche Dinge, die aber oft miteinander verglichen werden. Was ungefähr genauso wäre als würde ich Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich möchte euch einmal den Unterschied genauer versuchen zu erklären.

Fangen wir mal mit dem festen Shampoo an  

Ein festes Shampoo ist im wesentlichem eigentlich nicht viel anders als ein flüssiges Shampoo, dem einfach nur das Wasser entzogen wurde. So kommen wir ohne Verpackung aus, was super ist. In den sog. Shampoo Bars sind Tenside enthalten, meistens Sodium Lauryl Sulfoacetate (SLSA), diese werden in der Regel aus Kokosöl, manchmal aber auch aus Palmöl, hergestellt.  Dieses Tensid wird als unbedenklich (z.B. bei hautschutzengel.de) deklariert. Hier muss man einfach testen ob man dieses Tensid verträgt. Es gibt noch ein anderes Tensid welches etwas milder ist, das sog. Sodium Cocoyl Isethionate. Die meisten Hersteller der sog. Shampoo Bars verzichten auf Inhaltsstoffe, wie Silikone, Parabene, und Paraffine, denn diese können langfristig deiner Kopfhaut und deinem Haar schaden. Bei dem festen Shampoo gibt es eigentlich keine Übergangsphase da wir hier ja immer noch mit einem Tensid arbeiten, welches Haar & Kopfhaut reinigt. Was aber passieren kann ist, dass ihr euch etwas durchtesten müsst, welches feste Shampoo zu euren Haaren passt. Viele Manufakturen bieten aber mittlerweile für jeden Haartypen bestimmte Produkte auch in Probengröße an, um sich einmal durch das Sortiment zu testen. Größere Auswahl haben wir zum Beispiel bei Soaparella.de oder auch sauberkunst.de. Diese habe ich auch schon getestet und kann sie euch  weiterempfehlen. Ihr solltet euch die Beschreibungen der jeweiligen Bars durchlesen und dann auswählen, dass passt meistens wirklich schon ganz gut. Bei Sauberkunst funktionieren bei mir zum Beispiel: Froschkönig, Sandelholz, Lavendel & Kokosmakrone. Bei Soaparella ist die Auswahl nicht ganz so groß, aber auch hier komme ich mit den Produkten super klar. Getestet habe ich das Milky Bar und Teebaumöl. Bei Soaparella kommen die Produkte in Zellglas und nicht in Plastik. Den Vorteil von Zellglas habe ich bereits in einem Blog vorgestellt. -Link-

Bei Soaparella bekommt man 20 Gramm für 2,90€

Bei Sauberkunst sind es 15 Gramm für 2,40€

Die Probegrößen reichen bei mir für ca. 10 Haarwäschen, bei Soaparella sind es ca. 2 Haarwäschen mehr , da wir dort 5 Gramm mehr haben.  Beide Produkte sind relativ identisch was den Verbrauch angeht.

Wichtig zu erwähnen ist, dass bei einem festen Shampoo die Wasserhärte absolut egal ist. Man braucht nicht zwingend Spülungen oder eine sog. Saure Rinse nach der Wäsche zu machen. Ein festes Shampoo eignet sich daher besonders für diejenigen die mit der Haarseife nicht zurecht kommen oder die extrem hartes Wasser haben.

Die Haarseife

Ganz anders, wie in dem festen Shampoo, befinden sich in der Haarseife ausschließlich natürliche Öle und Lauge die dann bei der Herstellung verseifen. Wie rückfettend die Seife ist, hängt von den enthaltenden Ölen ab. Nach dem verseifen bleibt also nun ein Teil der Seife „unverseift“, was dann die sog. Überfettung wäre. Meistens werden aber noch ätherische Öle, Blüten, Ton oder auch- Heilerde hinzugegeben. Anders wie bei dem festen Shampoo muss die Seife nach der Herstellung noch ca. 6 Wochen reifen, erst dann ist sie einsatzbereit.

Saure Rinse?!

Da die Seife im basischen Bereich liegt, quillen die Haare auf und so kann es zu einer sog. „Kalkseife“ bei hartem Wasser kommen. Das sind dann so leicht „weiß-gräuliche Ablagerungen“ die in dem Haar entstehen können. Andere haben das Gefühl, dass ihre Haare strähnig oder fettig sind. Deswegen wird nach dem Waschen mit Seife eine saure Rinse oder Spülung empfohlen. Bei der Spülung solltet Ihr aber darauf achten, dass auch diese frei von Silikonen & Parabenen ist. Eine saure Rinse ist nichts anderes als ein Apfelessig-Wasser-Gemisch, dass nach dem Haare waschen über den Kopf geschüttet wird ( ca 1 Esslöffel auf 1 Liter ). Diese wirkt zusammenziehend, hilft dabei die Schuppenschicht wieder zu schließen & macht das Haar somit wieder leichter kämmbar und verleiht zusätzlich viel Glanz. Es gibt aber auch mittlerweile tolle Haarseifen mit „integrierter Rinse“, entweder angereichert mit Apfelessig oder Zitronensäuresalz die eine Kalkseife verhindern sollen. Da habe ich schon zwei Seifen testen können und bin begeistert, weil ich mir die Rinse wirklich sparen kann.

Wichtig zu erwähnen ist, dass eine Umstellungsphase auftreten könnte . Vor allem wenn vorher mit silikonhaltigen Produkten gewaschen wurde. Wie lange diese Umstellung dauert ist wirklich ganz unterschiedlich, von ein paar Tagen bis hin zu 5-6 Wochen. Durchhalten lohnt sich aber wirklich- Ist das Haar erst einmal umgestellt, ist es wesentlich griffiger, voluminöser und man muss definitiv weniger waschen 🙂 , da spreche ich aus Erfahrung.

Ich habe zwei Haarseifen schon über ein Jahr in Benutzung, sodass Ich diese wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen kann . 🙂

Die erste ist von Haused Wolf, die Green Earth Haarseife für Anfänger. Diese ist mit 3 % Überfettet und eignet sich wirklich für alle Haartypen.

Die Seife findet Ihr hier:  Haused Wolf Green Earth

Die zweite Seife ist von Soaparella  „Haarseife Paula“,  diese ist für normales bis feines Haar geeignet und mit 6 % überfettet.

Die Haarseife findet Ihr hier : Soaparella Haarseife Paula

Wie schon erwähnt haben beide Haarseifen dass Zitronensäuresalz schon enthalten, was meiner Meinung nach wirklich richtig klasse ist, weil es wirklich funktioniert. – Und ich habe schon verdammt viele Seifen für meine Haare getestet . Also traut euch.

 

Lebt Grün 🙂

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